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Bericht über Bakira (veröffentlicht in den Eurasier Nachrichten 3/2000)

Bakira vom Vörder See (*25. März 1998)

Am 25. März 2000 ist unsere Bakira 2 Jahre alt geworden.Seit wir sie im Mai 1998 bei der Familie van Stiephaut in Bremervörde abgeholt haben, hat Bakira uns viel Freude gemacht.

 

Die Entscheidung für einen Hund - für einen Eurasier

Im Herbst 1997 haben wir uns mit dem Thema "einen Hund für Urban's in Westerloy" beschäftigt. Nicht nur bei den Kindern bestand der Wunsch nach einem Hund. Grundsätzlich haben wir zunächst versucht, die Antwort auf die Frage "sind wir dafür geeignet, mit einem Hund zu leben" zu finden.

Die nächste Frage, die sich uns stellte, war die Auswahl der Rasse. Wir haben in Knaurs großem Hundebuch von U. Klever viel gelesen, hierbei hauptsächlich auf Wesensart und Aussehen geachtet. Wichtig war z.B. für uns dass der Hund familienfreundlich und lieb zu Kindern ist. Dabei kamen wir unter anderem auch auf den Rassehund Eurasier. Es folgten Anfragen beim EKW und ZG Eurasier. Die Entscheidung für die Rasse war damit eigentlich schon getroffen.

Wir haben dann nach Antwortschreiben der Vereine auch schon den Fragebogen des EKW ausgefüllt, bevor wir den Fragebogen abschickten, bekamen wir noch einen sehr netten (handgeschiebenen) Brief von Frau Stuhr (Welpenvermittlung ZG Eurasier). Nach einem sehr langen Telefonat mit Frau Stuhr an einem Sonntagmorgen haben wir dann den Fragenkatalog der ZG Eurasier ausgefüllt und an Frau Stuhr versandt (Dezember 1997).

Eine bange Frage stellte sich uns immer noch: Wird der Welpe mit unserer sehr lieben Katze Pito Freundschaft schließen? Ansonsten hätten wir wahrscheinlich ein Riesenproblem.

Der Welpe kommt in Reichweite...

Im März 1998 bekamen wir dann einen Anruf von Frau Stuhr: Welpen in Aussicht! Ende März wurde alles konkreter, erneuter Anruf, in Bremervörde bei van Stiephauts sind 6 Welpen geboren, 1 Weibchen mit 5 Brüdern. Der Vater ist Fani von den Sander Tannen, die Mutter Gela vom Köstersberg, es ist ein B-Wurf, die Möglichkeit zur Namengebung besteht vielleicht noch, da sollten wir mit dem Züchter sprechen. Nach langem hin und her in der Familie konnten wir uns auf den Namen Bakira einigen. In einem Telefongespräch mit Herrn van Stiephaut Ende März haben wir dann über Namen gesprochen, Stiephaut´s hatten den Namen Birte ausgesucht, da es aber noch keine "Taufe" gegeben hatte, wurde auf Bakira umdisponiert. Die 4 Wochen alten Welpen haben wir dann an einem Sonntagnachmittag in Bremervörde angesehen. Wenn man dann die kleinen Teddys sieht, sind natürlich alle so begeistert, wie man es in Worte gar nicht fassen kann. Der stolze Züchter hat uns an dem Nachmittag noch viel erzählt, viele Bilder gezeigt und versucht, uns mit der ziemlich "bedrohlich" wirkenden Mutter (sehr verständlich!) der Welpen bekannt zu machen, was allerdings mißlang..... Gela war einfach zu sehr um das Wohl ihrer Kleinen bemüht, als das sie sich mit irgendwelchen Fremden bekannt machen ließ.

Abholen

Weitere 4 Wochen später, am 21. Mai 1998, konnten wir Bakira abholen. Für uns war es natürlich eine große Freude, die Züchterfamilie war sehr traurig! Die ca. 1,5 Stunden Autofahrt von Bremervörde nach Westerloy einschl. Fährfahrt über die Weser hat unsere! Bakira sehr gut überstanden. Bei uns im Garten war sie dann der Star schlechthin. Familie Fischer kam mit Ayscha (Golden Retriever), um den Familienzuwachs zu begutachten. Bakira und Ayscha haben sich gleich gut verstanden. Und die ersten "Berührungen" mit unserer Katze Pito waren auch unkompliziert. Die "Strapazen" des ersten Tages hat Bakira ohne große Irritationen gut überstanden. Denn es war dann erstmal Schlafen angesagt!

Und dann kam alles ähnlich wie in dem kleinen Heftchen "Wissenswertes rund um die Welpenaufzucht" beschrieben. Die erste Nacht war problemlos, auch die weiteren Nächte schlief Bakira an meinem Bett. Ich bin nachts und morgens früh mit ihr nach draußen gegangen. Sie war wie sogar schon von Frau Stuhr prophezeit "stubenrein"! Dann hat sich Bakira auch andere Schlafplätze im Haus gesucht. Bakira kann sich im ganzen Haus frei bewegen, es gibt keine verbotenen Zonen. Tagsüber kam nach kurzen Spielphasen und Herumtollen immer wieder die lange Schlaf- und Ruhepause.

Der erste Urlaub mit Bakira

Im August 1998 haben wir den ersten Urlaub mit Bakira (4 Monate alt) gewagt. Wir mußten es einfach probieren, um dann auch unseren gewünschten Winterurlaub mit Hund in Planung zu nehmen. Es war ganz und gar problemlos. Die Autofahrt hat Bakira nichts ausgemacht. Im Gästehaus Strasser im Urlaubsort Riezlern im Kleinwalsertal hat sich Bakira auch prima eingeführt. Auch hier - keine Schwierigkeiten, im Gegenteil, alle waren natürlich begeistert von diesem kleinen Teddy! Nach den für unseren Vierbeiner angemessenen Wanderungen lag dieser dann in der Ferienwohnung sowieso "platt". Auch an der Leine in der Fußgängerzone von Oberstdorf lief Bakira prima, auf eine Frage eines Kurgastes, ob der kleine Eurasier denn auch schon zurückhaltend auf Fremde reagiert, schaltete Bakira nach versuchter Annäherung schon den Rückwärtsgang ein.

Bakira am Wochenende

Von Montag bis Freitag ist Bakira ein Langschläfer, sie steht erst dann auf, wenn wir frühstücken. Dann geht sie kurz nach draußen, inspiziert das Grundstück, kommt an die Tür und geht von hier aus schnurstracks in den Flur, legt sich wieder in ihren Korb und schläft weiter.

Aber am Wochenende, wenn alles gerne ein bißchen länger schläft, steht Bakira um 6:15h vor meinem Bett, stupst mich an, läßt sich kurz streicheln und fordert dann den ersten Spaziergang. Dann habe ich keine Chance mehr, wenn ich nicht aufstehe, weckt sie alle im Haus. Wir machen dann einen schönen Spaziergang durch unser Dorf, sobald wir von der Straße weg sind, kann Bakira frei laufen. Ich kann mich auch auf sie verlassen, beim Pfiff kommt sie sofort zu mir zurück. Wenn wir dann wieder Zuhause sind, wird unsere Katze ins Haus gelassen, die Fütterung der Tiere ist angesagt - Bakira versteht sich gut mit unserer Katze. Anschließend geht's dann zum Bäcker, Frühstücksbrötchen holen, Bakira ist dabei - Auto fahren ist doch zu schön!

Urlaub im Schnee mit Bakira

Im Dezember 1998 sind wir zum Weihnachtsfest in den Schneeurlaub gefahren. Zusammen mit Freunden, Kindern und dem Retriver Ayscha haben wir die lange Autofahrt von ca. 9-10 Stunden wieder auf uns genommen und sind zum Skifahren ins Kleinwalsertal gefahren. Es war wieder ganz und gar problemlos. Die Autofahrt hat Bakira nichts ausgemacht. Im Gästehaus Strasser im Urlaubsort Riezlern im Kleinwalsertal hat sich Bakira auch wieder prima benommen. Wie schon im Sommer - keine Schwierigkeiten, im Gegenteil, alle waren begeistert von unserer Bakira. Der Schnee war eine neue Erfahrung, für Bakira mit dem dichten Winterfell waren auch minus 10° nicht zu kalt. Spaziergänge im Schnee, mitlaufen an kleinen Liften (wenn nicht viel los war) und das Toben mit Ayscha (s. Meine Freunde) im Schnee war das Schönste! Am Abend lagen dann die Vierbeiner (und nicht nur die) nach den Anstrengungen des Tages echt "platt" in der Wohnung.

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